n e u r o n e t - Selbstkompetenz durch Schöpfertum


Der Zugang zu künstlerisch-musikalischer Bildung, die über den Rahmen des klassischen Kunst- und Musikunterrichts hinausgeht, ist zumeist Kindern mit bildungsaffinem Hintergrund vorbehalten. Nur wenigen steht die Erkundung von medienübergreifenden Ansätzen offen, die in ihrer Komplexität eine umfassende Persönlichkeitsbildung im Sinne der Erforschung der eigenen Komplexität fördert. Gemeinschaftsbildende Erfahrungen des Ensemblespiels erfordern als Grundvoraussetzung in der Regel die Ausbildung an einem Instrument und für die Vermittlung von Transfer-Techniken zwischen den Medien Kunst und Musik wird zumeist ein besonderes künstlerisches bzw. musikalisches Talent vorausgesetzt. Dabei werden in dieser Praxis Fähigkeiten geschult und entwickelt, die Handlungsspielräume für alltägliches soziales und schöpferisches Verhalten enorm erweitern. Darum haben wir,
ausgehend von unserer eigenen Kunstpraxis als Musikerin und Bildende Künstlerin/sound artist, ein Format geschaffen, das niemanden vorab ausgrenzt und doch einen ernsthaften, aber spielerischen, Zugang zu komplexen künstlerisch-musikalischen Prozessen ermöglicht: neuronet.

Innerhalb ihres Schulalltags bieten wir Kindern und Jugendlichen einen Rahmen, in dem sie sich in künstlerischer Weise auf den wechselseitigen Dialog zwischen Sinnlichem und Abstraktem, Empirischem und Konzeptuellem einlassen können. Dieses Vorgehen ist an zeitgenössischer Kunstpraxis orientiert, die in multimodalen Verknüpfungen vielfältige Formen der Entfaltung von Spontaneität und Kreativität erforscht. Beispiele dessen können im Rahmen des Unterrichts in der Regel nur theoretisch behandelt, nicht aber in ihrer Tiefe praktisch erschlossen werden - aber genau dieses Selbst-Tätig sein ist es, das Selbsterkenntnis fördert und Selbstvertrauen schafft.

Mit ihren Kreationen betreten die Kinder unerforschtes Gebiet. Sie bewegen sich jenseits etablierter Kategorien und Wertungen wie richtig und falsch, da in der Auseinandersetzung mit Farben, Formen, Gegenständen und Klanginstrumentarium das schlüssige bildnerische und klangliche Zusammenspiel immer erst entdeckt werden muss. In diesem Zusammenhang machen sie insbesondere die Erfahrung, dass alles zählt: jeder Strich, jedes Geräusch, jede weiße Fläche, jede Pause, jede Positionierung etc. Ihre Entscheidungen und Ideen sollen begründbar sein, verschiedene Ansätze stehen dabei konkurrenzfrei nebeneinander. Dies präzisiert die Wahrnehmung und erfordert hohe Aufmerksamkeit und Achtsamkeit.

Spezifisch für unsere Projekte ist die sowohl sozial als auch medienübergreifend stark kommunikative und zugleich tief schöpferische Ausrichtung. Nicht mehr als Offenheit voraussetzend, führt sie durch die Lust am Experimentieren in umfassende künstlerische Prozesse hinein. Von dort aus wird eine Wegstrecke von Erfahrung zurück gelegt, wie es auf diese Weise in kaum einem anderen Feld oder Kontext möglich ist.

Musikalisch-künstlerische Bildung an Schulen und Kulturinstitutionen
- Projektwochen -



Welche Farbe hat ein Pfiff?

...Musik und Bild im Dialog


Wie klingt die spitze Ecke?

...Skulptur im Kontext von Improvisation



Freie Angebote

Wochenendeworkshops
und fortlaufende Kurse
für Menschen jeden Alters

unabhängig
von musikalischer Vorerfahrung und Instrumentenkenntnis

"Die Beschäftigung mit graphi-
schen Partituren war eine neue, ganzheitliche Erfahrung für
meine 4. Klasse."

"Sie schärfte die Sinne und öffnete den Geist für einen neuen Zugang zu abstrakter Musik und Klang-
experimenten."

"Es war eine Bereicherung auf mehreren Ebenen."

M. Schmidt
Klassenleiter an der Projektwoche teilnehmender Schülerinnen und Schüler
Johann-Strauß-GS Berlin



"Ich habe gehört, wie ein Gewitter ausgebrochen ist."

Kommentar einer Schülerin aus dem Publikum zur Projektpräsentation
an der Schule