n e u r o n e t - Selbstkompetenz durch Schöpfertum


Wie klingt die spitze Ecke? - Skulptur im Kontext von Improvisation


In dieser Projekteinheit erweitern wir die Zweidimensionalität der herkömmlichen graphi-
schen Musiknotation um die Dimension des Raumes, indem wir die Musik nicht auf Papier, sondern in Skulpturen „übertragen“. Nicht nur wird dabei die Klangqualität in einer anderen Modalität als der akustischen „abgebildet“, auch die durch Musik hervorgerufenen Vorstel-
lungen und Assoziationen werden in ihrer Erscheinung konkretisiert, visuell und haptisch erfahrbar gemacht. Wir widmen uns wichtigen Fragestellungen in Hinblick auf die räumlichen Qualitäten von Klang und Musik, wie zum Beispiel: Wie breiten sich Klänge aus? Welches Volumen und welche innere Struktur besitzen sie? Was bedeutet es, einem Klang einen Raum zu geben?





Dies erfordert erneut eine bewusste kognitive wie sinnliche Auseinandersetzung, diesmal mit Klang, Raum und mehrdimensionaler Materialität. Die konkrete Beschaffenheit von Materialien, ihre Ausdehnung, ihre Härte und ihre Binnenstruktur sind wesentliche strukturelle und haptische Merkmale der unter dem Einfluss der musikalischen Praxis entstehenden Skulpturen. Die Erfahrungen der Kinder beim Entwickeln der skulpturalen Formen wirken auf die Gestalt ihrer musikalischen Interpretation der Skulpturen zurück.

Für die Aufführung wird hier mit unkonventionellen Positionierungen der Musizierenden -ebenso wie der Skulpturen- in räumlichen Bezügen gespielt. Der Ort, von welchem die Klänge kommen, und die Art, wie sie sich raumabhängig vermischen, spielen eine nicht unwesentliche Rolle. Faktoren wie Nähe und Distanz, zugewandt oder abgewandt sein, der Einfluss architektonischer Besonderheiten etc. werden sowohl für die Schülerinnen und Schüler, als auch für das Publikum zur auditiven Erfahrung.


Musikalisch-künstlerische Bildung an Schulen und Kulturinstitutionen
- Projektwochen -



Welche Farbe hat ein Pfiff?

...Musik und Bild im Dialog


Wie klingt die spitze Ecke?

...Skulptur im Kontext von Improvisation



Freie Angebote

Wochenendeworkshops
und fortlaufende Kurse
für Menschen jeden Alters

unabhängig
von musikalischer Vorerfahrung und Instrumentenkenntnis

"Die Beschäftigung mit graphi-
schen Partituren war eine neue, ganzheitliche Erfahrung für
meine 4. Klasse."

"Sie schärfte die Sinne und öffnete den Geist für einen neuen Zugang zu abstrakter Musik und Klang-
experimenten."

"Es war eine Bereicherung auf mehreren Ebenen."

M. Schmidt
Klassenleiter an der Projektwoche teilnehmender Schülerinnen und Schüler
Johann-Strauß-GS Berlin



"Ich habe gehört, wie ein Gewitter ausgebrochen ist."

Kommentar einer Schülerin aus dem Publikum zur Projektpräsentation
an der Schule