klangRAUMlinie :: Überblick


Untersuchung des künstlerischen Potenzials
dreier alltäglicher Gegebenheiten

Kirche Alt-Lietzow
& Ev. Schule Charlottenburg
Klassen 2, 5 und 9

mit Sonja Geiger

2008


weiter zu:

klang___Sensibilisierung der Wahrnehmung für die Vielschichtigkeit von Architekturklängen sowie Sensibilierung füreinander in der musikalischen/klanglichen Interaktion durch Improvisation Architekturbespielung / Klangimprovisation / Rauminstallation, Schüler*innen einer 9. Klasse

RAUM___Spielerisches Erkunden von Raumdimension und Raumform, Raum-Kreation und Partizipation im Ort Schule mit Papierobjekt / Collage / Grafik / Fotografie / Video, Schüler*innen einer 2. Klasse

linie___Verfolgen linearer Strukturen und Verläufe in Absicht, Zufall, Idee, Form, Abstraktion, Narration etc. Zeichnung / Objekt / Installation / Performance / Rap, Schüler*innen einer 5. Klasse


Auf Einladung der Evangelischen Schule Charlottenburg entwickelte Ynez de Zilón ein komplexes dreigliedriges Projekt, dass sich über mehr als ein Schulhalbjahr erstreckte. Voneinander unabhängig arbeitete sie mit einer zweiten, einer fünften und einer neunten Klasse. Präsentiert wurde ausgewählte Ergebnisse aller beteiligten Klassen beim Schulfest zum Jahresabschluss.

Der grundlegende Gedanke bestand darin, drei Elemente, die sowohl im Alltag, als auch in der Kunst eine zentrale Rolle spielen, einer gründlichen Untersuchung zu unterziehen, die mit möglicherweise vorherrschenden Stereotypen bricht und den teinehmenden Kindern und Jugendlichen neue Facetten der Wahrnehmung und des Umgangs mit entsprechenden Gegebenheiten eröffnet.

Die Kinder und Jugendlichen ließen sich zu verschiedensten Experimenten anstiften und hatten ihre Freude daran, unkonventionelle Techniken ud Praktiken kennenzulernen und auszuprobieren. Sie genossen es, den Ort Schule und die zur Schule gehörende Kirche umzudefinieren - indem sie Plätze im Schulgelände für sich in Beschlag nahmen und markierten, indem sie den Raum Straße, der Schule und Kirche verbindet, mit ihren Linienkonstrukten versahen, indem sie die Ausstattung der Kirche akustisch erkundeten und darin einen temporären Hörraum errichteten.